Allgemeine Geschäftsbedingungen
Marianne Binder, Garten- und Grünraumpflege


1. Geltungsbereich
DieseAllgemeinen Geschäftsbedingungen sind Grundlage für alle gegenwärtigen und künftigen Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und FirmaMarianne Binder, Garten- und Grünraumpflege (im Folgenden „ Auftragnehmer“ genannt). Das sind insbesondere alle Angebote, Verträge, Arbeiten, Lieferungen und sonstige Leistungen. Sie gelten spätestens durch Auftragserteilungvom Arbeitgeber als anerkannt.

Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten selbst bei Kenntnis durch den Auftragnehmer nur dann, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich und schriftlich anerkannt und bestätigt werden.
Von diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende, oder diese ergänzende Vereinbarungen, bedürfen der Schriftform.


2. Angebot
Die Angebote des Auftragnehmers samt dazugehörigen Unterlagen sind, soweit nicht anders festgelegt ist, freibleibend und unverbindlich und zwar hinsichtlich aller angegebenen Daten einschließlich des Honorars.

3. Ausführung der Arbeiten
Vereinbarte Ausführungstermine gelten als Richtwerte. Bei Arbeiten, die von den Witterungsverhältnissen abhängig sind, erstrecken sich die vereinbarten Ausführungstermine in dem Ausmaß, in dem die Witterungsverhältnisse die Arbeiten verzögern bzw. unmöglich machen.

Die notwendigen Anschlüsse für Strom und Wasser sowie Parkmöglichkeiten und sonstige notwendige bauliche Voraussetzungen hat der Auftraggeber, wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart worden ist, kostenlos beizustellen.


4. Abnahme und Mängelrüge
Der Auftragnehmer hat die Fertigstellung des Auftrages unverzüglich anzuzeigen. Sofern das nicht erfolgt, gilt auch der Zugang der Rechnung beim Auftraggeber als Anzeige der Fertigstellung.

Pflanzen gelten am vereinbarten Tag ihrer Einpflanzung von dem Auftraggeber als übernommen. Dies gilt auch bei Nichtanwesenheit des Auftraggebers.

Erfolgt keine Abnahmebestätigung, so gilt die Leistung oder Lieferung als ordnungsgemäß übernommen, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Tagen nach Anzeige der Fertigstellung oder dem Zugang der Rechnung allfällige Mängel schriftlich gerügt hat.


5. Gewährleistung und Gewährleistungsfrist, Schadenersatz
Der Auftragnehmer leistet Gewähr, dass die Arbeiten und Leistungen sach- und fachgerecht ausgeführt werden.

Etwaige Einbauten z.B. Leitungen müssen dem Arbeitnehmer vor Beginn der Arbeiten genau bekanntgegeben werden. Für die Beschädigung nicht genannter Einbauten ist der Auftragnehmer nicht haftbar.

Erdenlieferungen werden vom Auftragnehmer nur nach der äußeren Struktur und Beschaffenheit geprüft. Für nicht feststellbare Mängel, insbesondere im Nährstoffgehalt sowie in der Schädlingsfreiheit wird keine Haftung übernommen.

Wenn der Auftragnehmer Pflanzen oder Saatgut liefert, so wird keine Garantie gegeben, dass die Pflanzen anwachsen oder das Saatgut aufgeht, da die einwandfreie Wasserversorgung in den Wochen nach der Pflanzung bzw. Aussaat beim Auftraggeber liegt.

Sind bereits bestellte Pflanzen nicht mehr lieferbar, besorgt der Auftragnehmer Ersatz in ähnlichen aber gleichwertigen Pflanzen. Ersatz ist in anderen Größen und Sorten gestattet, falls dies im Auftrag nicht ausdrücklich verbeten ist.

Die angestrebte Wirkung bei Pflanzenschutz- und Düngemittel kann nicht garantiert werden. Der Auftragnehmer ist bei nicht eintretender bzw. nur schwach eintretender Pflanzenschutzmittelwirkung weder schadenersatzpflichtig noch zu einer kostenlosen weiteren Spritzung verpflichtet.

Bei Unkrautentfernung kann nicht garantiert werden, dass die Auftragsfläche für eine bestimmte Zeit unkrautfrei bleibt. Die Unkrautentfernung gilt als auftragsgemäß ausgeführt, auch wenn noch lebensfähige Wurzeln auf der Auftragsfläche zurückbleiben.

Die Gewährleistungsfrist beträgt 3 Jahre ab Abnahme.

Für Schäden oder Verzögerungen, die dem Auftraggeber durch höhere Gewalt oder Dritte entstehen, entfällt jegliche Haftung, auch während der Ausführung der Arbeiten. Für alle anderen Schäden z.B. nach Schnittarbeiten, haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit (ausgenommen Personenschaden). Die Beweispflicht liegt beim Auftraggeber.


6. Rechnungslegung und Zahlung
Mit den vereinbarten Preisen werden alle vertraglich vereinbarten Lieferungen und Leistungen abgegolten.

Zusätzliche Leistungen die im Angebot nicht ausdrücklich angeführt sind, sowie Änderungen, Ergänzungen oder Zusatzaufträge werden nach aufgewendeter Arbeitszeit und der damit verbunden Lieferungen nach den üblichen Verrechnungssätzen berechnet.

Treten zwischen Vertragsabschluss und Leistungsausführung Lohnkostenerhöhungen oder Materialkostenerhöhungen ein, so erhöhen sich die in Betracht kommenden Preise entsprechend, wenn zwischen Auftragserteilung und Auftragsausführung mehr als 2 Monate liegen.

Bei Daueraufträgen erfolgt die jährliche Preisanpassung gemäß der KV- Erhöhung für Gärtner und Landschaftsgärtner automatisch.

Die Rechnungen sind, wenn nicht anders vereinbart, binnen 14 Tage ohne Abzug zu bezahlen. Nicht gestattete Skontoabzüge sind unzulässig.

Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer verrechnet und alle Mahn- und Inkassokosten sind zu ersetzen.